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2007
| Alep
presences, Aintab absences
Wall
installation
Festival Reality Crossing
The
multipart photo work and videowork "Aleppo
presences/Aintep absences " speaks from the Armenian presence
in the current Aleppo and the absence of Armenian
life in the birth city of her grandparents, Ainteb, current
Gaziantep - which is 120 kms of the Turkish / Syriac border
on the Turkish side.
Historic images about 1920 document the condition of the
Armenians at that time: a nation of orphans. This search
for the traces, the "leftovers" of Armenian culture in the
present makes their real loss more painful.
1920: mein Opa Avedis Tobdjian mit seiner Schulklasse in der armenischen
katholischen Schule, Aleppo
Um 1914: mein Opa Levon Der-Meguerditchian und seine Mutter Elmass Kurkdjian,
Marash (heute Karanmarash).
1924: Aleppo, Mein Opa Avedis Tobdjian musiziert mit Cousins und Freunden.
1959: mein Opa Avedis Tobdjian, mit seiner Musikgruppe „Tatul Altunian“
während eines Auftritts in Buenos Aires.
1970: Meine Oma Agavni Tengerian de Der-Meguerditchian kommt in Miami
an. Sie besucht ihre Schwester, die sie seit etwa 1920 nicht mehr gesehen
hat.
Anfang 1918: armenische Waisen, aufgefunden in der Gegend von Salt und
nach Jerusalem gebracht. Sammlung Bibliothèque Nubar.
Sommer 1914: „Letztes Foto“, Amasia Schule. „Von den
135 Fotografierte hatten im Jahr 1920 nur die 25 überlebt, die mit
einem Kreuz versehen sind (+).“ Foto Tornig Terzibachian, die handschriftliche
Anmerkung stammt von Pater Biard, Rektor der Schule in Amasia. Archiv
der Jesuiten in Vanves.
Video : „Aleppo conversations“
Jahr: 2007
Technik: DVD
Urmedium: Mini DV
Auf DVD transferiert
Farbe
Sound (Vorspann Nachspann) Gruppe Tatul Altunian aus Buenos Aires, Leiter
Avedis Tobdjian, LP ca. 1959
Interview auf Armenisch mit deutschen Untertitel
Stereo
Laufzeit:20:03
Interview in Aleppo mit Mihran Minassian, Sammler von historischen
Abbildungen und Geschichtswissenschaftler, Leiter des Archivs der kirchlichen
Gemeinde Aleppos in seinem kleinen privaten Büro. Er zeigt mir Fotos
aus seiner Sammlung aus der Zeit, wo mein Großvater in Aleppo gelebt
hat . Ich schaue mir die Fotos bedächtig an und versuche mir einen
Bild vom Kontext zu machen in dem meine Großeltern gelebt haben.
Die Fotos und Postkarten weisen Details auf, die ich spontan anspreche.
Das Bild konzentriert sich auf Hände und Fotos und die Musik der
armenischen Sprache. Im Hintergrund hört man die laute und lebendige
Geräuschkulisse von Aleppo. Hier werden persönliche Fotos von
verschiedene Individuen und ihre Situationen gesehen. Schulklassen...usw.
Ich versuche meinen Opa in den Fotos zu finden.
Video: „La quête d’un refuge“
Jahr: 2007
Technik: DVD
Urmedium: Mini DV
Auf DVD transferiert
Farbe
Sound (Vorspann Nachspann) Gruppe Tatul Altunian aus Buenos Aires, Leiter
Interview auf Armenisch mit deutschen Untertitel
Stereo
Laufzeit:24:20
Sound: Avedis Tobdjian, LP ca. 1959
Mekhitaristen Mutterkloster, Venedig, armenische liturgische Lieder, Solist:
Rev. Vartanes Oulouhodjian, 2005
La
quête d'un refuge, basiert auf einen Interview mit Vahe Tachjian
in Berlin (aus Beyrout, lebt in Berlin seit Juli 2006), Geschichtswissenschaftler,
Autor, spezialisiert auf die Zeit nach dem Genozid (1918 bis 1930) Gleiche
minimalistische Bildsprache, nur dass die besprochene Bilder in seinen
imac Laptop gezeigt werden. Durch meine Fragen wird der kollektiven Kontext,
in dem meine Großelter gelebt haben näher erläutert. Mir
wird klar: Was wir heute sind, wurde von Waisen mit ihren Traumas, Ängsten
und Hoffnungen konstruiert.
Aleppo presences
Digitale Bilder
Aintep Absences
Digitale Bilder
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